30.04.2026 - 8 Mitarbeiterbindung- und -gewinnun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Wedel
- Gremium:
- Rat der Stadt Wedel
- Datum:
- Do., 30.04.2026
- Status:
- gemischt (Protokoll abgestimmt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Fachdienst Personal
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Der Vorsitzende trägt die Vorlage vor, die im Haupt- und Finanzausschuss in den Rat verwiesen wurde.
Die CDU-Fraktion stellt einen Vertagungsantrag und erläutert diesen. In der Fraktion habe noch keine Beratung in der Sache erfolgen können.
Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen sieht in dieser Maßnahme ein positives Zeichen an die Mitarbeitenden, könne aber eine Vertagung in den Haupt- und Finanzausschuss mittragen.
Die WSI-Fraktion würde den Beschlussvorschlag nicht mittragen, weil sie nicht überzeugt ist, dass ein*e Mitarbeiter*in aus diesem Grund bei der Stadtverwaltung Wedel bleibt oder nach Wedel kommt. Diese finanziellen Mittel werden dann an anderer Stelle weggenommen.
Die SPD-Fraktion würde sowohl dem Beschlussvorschlag als auch einer Vertagung zustimmen. Insgesamt sei diese Maßnahme als Ausdruck des Bemühens um Mitarbeitende und als Zeichen für die Gesunderhaltung zu sehen. Krankheit koste mehr Geld. Unternehmen, die etwas auf sich halten, bieten etwas Derartiges an. Die Stadt Wedel stehe da in Konkurrenz zu anderen Unternehmen sowie dem Kreis Pinneberg.
Frau Petersen ergänzt, dass laut Studien in Google sportliche Menschen tendenziell glücklicher und belastbarer seien.
Da das Thema nun doch debattiert wird, möchte Frau Süß auch den Standpunkt der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vortragen, der zum Teil bereits von der SPD-Fraktion vorgetragen wurde. Die Diskussion sei ein richtiges Zeichen zur richtigen Zeit und die Politik könne an dieser Stelle Zeichen setzen.
Sie benennt folgende Eckpunkte:
- Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements
- Wertschätzung
- Anerkennung der Leistung
- Keiner bleibt oder kommt wegen diesem Angebot, aber einen Unterschied mache es schon.
Herr Eichberger schließt sich an und begrüßt den präventiven Charakter. Ein Signal mit Stellenwert. Solche Programme seien selten überzeichnet.
Die Bürgermeisterin ist erfreut über die positiven Rückmeldungen. Sie werde das in der Dienstversammlung vorsichtig weitertragen. Sie erinnert daran, dass die Stadt Wedel mit der Privatwirtschaft und dem Kreis Pinneberg wettbewerbsfähig bleiben muss. Das Image der Stadt müsse insgesamt verbessert werden.
Herr Grüßner berechnet die Zahlen und Herr Dutsch bittet um eine Darstellung, wie hoch der tatsächliche finanzielle Aufwand ist.
Die Erste Stadträtin antwortet, dass davon auszugehen sei, dass nicht alle das Angebot nutzen und die Summe nicht voll ausgeschöpft werde.
Der Vorsitzende lässt über den Vertagungsantrag in den Haupt- und Finanzausschuss abstimmen.
