10.02.2026 - 6.2.1 Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen; hier: Parkpla...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Planungsausschusses
- Gremium:
- Planungsausschuss
- Datum:
- Di., 10.02.2026
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- Fachdienst Stadt- u. Landschaftsplanung
Wortprotokoll
Die Bürgermeisterin beantwortet die Fragen:
Bezüglich der Hamburger Energiewerke: Es haben Gespräche bezüglich einer möglichen Nutzung des Besucherparkplatzes stattgefunden. Der Betreiber sei offen für eine Fremdnutzung für 50 Wochen im Jahr. Während der zweiwöchigen Revision des Kraftwerkes werde dieser für die betriebseigenen Maschinen benötigt. Hier wird es einen Vertrag geben müssen, der auch die Haftungsfrage und die Zuständigkeiten (zum Beispiel Ahndung von Ordnungswidrigkeiten) regelt. Wenn alle Details geklärt sind, kann eine genauere Aussage getroffen werden.
Bezüglich Netto: Auch Gespräche mit Netto haben stattgefunden. Der Parkplatz wird mittlerweile tagsüber von einem Unternehmen bewirtschaftet, da dieser teilweise so zugeparkt war, dass die Anlieferung nicht mehr funktionierte. Daher waren die Gespräche bisher nicht weiterführend. Die Verwaltung könnte sich vorstellen, eine stundenweise Buchung per App oder für eine Nacht einzurichten. Dies könnte dem Betreiber vorgeschlagen werden. Möglicherweise ergeben sich bei einer Neuplanung des Marktes weitere Verhandlungsspielräume.
Weitere Maßnahmen: Es wurden weitere Optionen überlegt, jedoch sei das Elbhochufer als Gartenstadt mit vielen Grünflächen konzipiert, damals wurde nicht mit 2-3 Autos pro Wohneinheit geplant. Die Grünflächen in Parkraum umzuwandeln, würde die Qualität des Quartiers erheblich schwächen.
Verbot von Wohnmobilen und Gewerbefahrzeugen: Es sei grundsätzlich möglich, in einigen Bereichen lediglich PWKs das Parken zu gestatten. Allerdings würde dies eine Verdrängung auslösen und vermutlich Probleme an anderer Stelle verursachen. Sollte es erreicht werden können, dass der Parkplatz am Kraftwerk zur Verfügung steht, könnte man die Nutzer der großen Fahrzeuge animieren dort zu parken.
Bewohnerparken: Die Einrichtung von Bewohnerparken sei nur sinnvoll, wenn Parkraum durch z.B. Gewerbetreibende oder deren Nutzer blockiert werde. Hier ist jedoch die Vielzahl der Fahrzeuge der Anwohnenden das Problem. Auch die dort parkenden Fahrzeuge mit Firmenaufschrift sind oftmals privat genutzt von Inhabern oder Mitarbeitern der entsprechenden Firmen, die im Gebiet wohnen.
Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen macht darauf aufmerksam, dass auch Touristen in dem Gebiet tagsüber parken, es könne nicht nur auf Gewerbetreibende Bezug genommen werden.
Die FDP-Fraktion erinnert daran, dass es eine Stellungnahme der Unteren Verkehrsbehörde zum Thema Bewohnerparken gab, in der die Hinderungsgründe erläutert wurden.
Die WSI-Fraktion fragt sich, ob es tatsächlich einen erheblichen Anteil von Fremdparkern in dem Gebiet gibt, so dass durch ein Bewohnerparken tatsächlich ein Vorteil für die Anlieger entstünde.
Die Bürgermeisterin weist darauf hin, dass nach Ansicht der Unteren Verkehrsbehörde ein Bewohnerparken die Situation für die Bewohner des Gebietes verschlechtern würde. Tagsüber dürften 50% der Stellplätze für Anwohnende ausgewiesen werden, nachts lediglich 30%. Der verbleibende Parkraum müsste bewirtschaftet werden. Der Parkdruck entsteht, weil die Anwohnenden mehr PKWs besitzen als Parkraum im Gebiet zur Verfügung steht, nicht durch Fremdparker.
Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bittet die Möglichkeit der Beschränkung des Parkraums auf PKW weiter zu prüfen, es würde schon helfen, wenn größere Fahrzeuge dann am Kraftwerk parken.
Die Bürgermeisterin wird den Wunsch mitnehmen, macht aber darauf aufmerksam dass solche Maßnahmen nur wirksam sind, wenn auch eine Überprüfung durch die Stadt, gerade in den Abendstunden, erfolgt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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248,9 kB
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