20.05.2026 - 4 Mitarbeiterbindung- und -gewinnun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Mi., 20.05.2026
- Status:
- gemischt (Sitzungsgeld freigegeben)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Fachdienst Personal
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Grundsätzlich wird die Einführung von Firmenfitness von den Fraktionen begrüßt.
Es wird von der SPD-Fraktion ein Vertagungsantrag/Prüfauftrag in den nächsten HFA gestellt, denn es bestehe noch Beratungsbedarf und es sollen Gespräche mit dem Wedeler TSV und ggf. anderen Wedeler Vereinen geführt werden.
Frau Schilling denkt nach Rückkopplung mit der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen in die gleiche Richtung.
Die Bürgermeisterin begrüßt die Öffnung und den Wunsch der Unterstützung der Wedeler Vereine. Sie gibt aber zu bedenken, dass nicht alle Mitarbeitenden in Wedel wohnen. Beim Angebot Wellpass könne man sich den Ort aussuchen. Möglicherweise könne der Wedeler TSV prüfen lassen, ob er Teil von Wellpass werden kann.
Die Erste Stadträtin ergänzt, das Angebot von Wellpass umfasse auch viele Online-Angebote sowie Themen wie Ernährung und vieles mehr.
Herr Barop sagt, diese Themen wurden in der Fraktion auch angesprochen. Es gehe nicht nur um Sporthallen. Aber möglicherweise seien auch Kooperationen mit Pinneberg und Elmshorn oder auch mit Krankenkassen machbar.
Frau Süß betont, dass sich die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen schon beim letzten Ausschuss und so auch immer noch grundsätzlich für die Einführung von Firmenfitness ausspricht. Man habe sich untereinander verständigt und die meisten sehen es positiv. Es gehe um die Wertschätzung der Mitarbeitenden und das sei sehr wichtig. In anderen Kommunen falle das sogar unter die Sozialleistungen. Sie empfiehlt, nicht nur die Gegenfinanzierung zu betrachten und begrüßt, dass das Thema nochmals diskutiert wird.
Herr Jan Lüchau hakt beim finanziellen Aspekt ein und meint, dass Geld nicht zwangsläufig auch ausgegeben werden kann, nur weil die Mittel im Haushalt vorhanden sind. Darum schlägt auch er eine Vertagung in den nächsten Haupt- und Finanzausschuss vor.
Die Bürgermeisterin teilt mit, dass die Mittel vorhanden seien durch Einsparungen beim Mobilitätszuschlag. Zudem weist sie auf die Besetzungsquote von 87 % hin. Viele Mitarbeitende müssten daher unbesetzte Stellen kompensieren.
Frau Drewes sieht das Angebot kritisch. So einfach könne es nicht funktionieren. Das Angebot gelte ja nicht nur ein Jahr. Die Rechnung müsse sich anders manifestieren.
Die Bürgermeisterin sagt, das Unterbesetzungsproblem gebe es nicht nur in Wedel. Im öffentlichen Dienst in Deutschland seien aktuell 600.000 Stellen unbesetzt. Da könne auch Wedel nie auf 100 % kommen.
Herr Baars hat Kenntnis darüber, dass die Quote Return to Invest 1:3 betrage, im Einzelfall aber schwer nachzuweisen sei.
Abschließend lässt der Vorsitzende über den Vertagungsantrag abstimmen.
