14.04.2026 - 5 Jahresbericht 2025 - Die Villa

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Jaeger, Frau Piri, Frau Weissi und Herr Ünlü stellen den Jahresbericht vor.

 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erfragt die aktuelle Mitgliederzahl des Fördervereins. Frau Jaeger teilt mit, dass dieser derzeit rund 50 Mitglieder umfasst. Zudem bittet die Fraktion um einen kurzen Einblick in die Angebotsstruktur der Sprachförderung. Frau Jaeger und Frau Piri erläutern, dass es sich hierbei nicht um eine schulische Förderung handelt, sondern um alltagsnahe Gesprächsangebote, in denen sich Menschen aus verschiedenen Ländern auf Deutsch austauschen. Der Spracherwerb erfolge dabei auf natürliche Weise im Dialog.

 

Die SPD-Fraktion erkundigt sich, wie sich die Haushaltskonsolidierung auf die Arbeit ausgewirkt hat. Frau Jaeger berichtet, dass die damit verbundene Unsicherheit hinsichtlich des Standorts sowie des Konzepts der Villa eine Belastung dargestellt habe.

 

Weiterhin fragt die SPD-Fraktion, inwieweit sich die Stundenreduktion der AWO-Sozialberatung auf die Arbeit der Villa auswirkt. Es wird erläutert, dass ein Anstieg der Beratungsgespräche zu verzeichnen sei, wenn die Sozialberatung nur eingeschränkt besetzt ist. Zudem führten zunehmende psychische Belastungen bei den Ratsuchenden zu einer höheren Inanspruchnahme. Dies sei ein genereller Trend in Sozialberatungsstellen. Gleichzeitig gebe es zu wenige zuständige Anlaufstellen für entsprechende Problemlagen. Durch das gute Netzwerk in Wedel könne jedoch vieles aufgefangen werden. Frau Harmssen vom „mittendrin“ ergänzt, dass es Eingliederungshilfen für Menschen mit psychischen Problemen gebe, die dabei unterstützen, diese wieder stärker in den Alltag zu integrieren.

 

Abschließend erkundigt sich die SPD-Fraktion nach der Einschätzung zu einem Alternativvorschlag, wonach die Verwaltung der Musikschule in der Villa untergebracht werden könnte. Hierzu wird mitgeteilt, dass derzeit keine abschließende Bewertung möglich sei. Der Vorschlag werde jedoch kritisch gesehen, da keine freien Räumlichkeiten vorhanden seien und dies voraussichtlich zu Kürzungen im Kursangebot führen würde.

 

Die CDU-Fraktion fragt, ob eine Aufschlüsselung der Beratungsstunden nach einzelnen Bereichen möglich sei. Frau Piri erläutert, dass dies aufgrund des Konzepts der Villa nicht sinnvoll quantifizierbar sei, da es sich um ein niedrigschwelliges Angebot handele, bei dem Problemlagen häufig erst im Verlauf offener Gespräche erkannt und bearbeitet werden. Zudem erkundigt sich die Fraktion, inwieweit die Villa als Treffpunkt für Jugendliche dient. Frau Jaeger berichtet, dass Jugendliche überwiegend das KiJuZ als Treffpunkt nutzen und die Villa vor allem im Rahmen von Beratungsangeboten, beispielsweise im Bereich Ausbildung, aufsuchen.

 

Frau Fisauli bedankt sich abschließend für die Arbeit der Villa und bewertet die im Zuge der Haushaltskonsolidierung entstandene Gründung des Fördervereins als positive Entwicklung.

 

Fraktionsübergreifend wird ebenfalls Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen.

Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.

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Anlagen zur Vorlage